Posts mit dem Label Graubünden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Graubünden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Oktober 2014

Bei den Alpenschneehühnern


Letzten Samstag war ich nochmals auf dem Grat um Alpenschneehühner zu suchen. Gar nicht einfach die sehr gut an ihren Lebensraum angepassten Vögel zu finden. Mein Kollege Dennis war dabei, 4 Augen sehen mehr als nur zwei. Jetzt Anfangs Oktober verlieren sie ihr graues Gefieder und bekommen das weisse Gefieder, das sie sehr gut vor Kälte schützt. Auch Beine und Füsse bekommen Federn die diese Gliedmassen wie Schneeschuhe schützt.
Auch hatten wir das grosse Glück, einen Schneehasen beobachten und fotografieren zu können.

Schwierig zu Entdecken in der Felswand











Schneeschuhe



Schneehase

Freitag, 6. September 2013

Láhol (Mornellregenpfeifer) auf dem Weg nach Süden


Jedes Jahr sind Mornellregenpfeifer auf den gleichen Grat im Kanton Graubünden zu beobachten. Hier rasten sie auf dem Zug in die vom
Nordischen Brutgebiet 3'000 - 4'000 Km entfernten Winterquartiere.
Diese befinden sich zwischen Marokko und der Arabischen Halbinsel.

Láhol ist der salmische Name für den Mornell.

Es ist immer wieder ein Highlight diese Vogelart zu erleben, sicher
macht die geringe Fluchtdistanz dieses Erlebnis umso intensiver.

Mein Freund, der Regenpfeifer -Autor Bengt Berg beschreibt in
seinem
1925 erschienenen Buch seine Erlebnisse mit dieser Vogelart.



Die Kalkfelsen auf dem Grat bieten Schutz.
Über den Woken bei Sonnenaufgang.

Der Mornell, perfekt an seinen Lebensraum angepasst.
Morgennebel zieht auf.

Kapitaler Steinbock

 



 

 

 

 

 


 

Ein Warnpfiff und alle fliegen weg





 
Alpenmurmeltier im Abendlicht

Dienstag, 21. August 2012

Auf der Segnesebene

Angesagt war eine wolkenlose Leermondnacht. Ideale Bedingungen um die Milchstrasse zu fotografieren. Zelt, Schlafsack und Kocher hatten neben der umfangreichen Fotoausrüstung auch Platz im Rucksack. Auf dem Grat über Flims fand ich leider  nicht was ich suchte, aber Schneehühner und Steinadler zeigten sich. 2-3 Tage zu früh für die Invasion der dort jährlich rastenden Zugvögel hoch aus dem Norden. In der Dämmerung stellte ich mein Zelt auf und „just add water“ ass einen Nudeleintopf aus dem Beutel. Dann wurden die Sterne langsam am Himmel sichtbar. Um 11 war es richtig dunkel und auch das Restlich von Elm, Flims und Chur verschwand. Sternschnuppen, Satelliten und Flugzeuge zogen ihre Striche durch die Sterne. Intensiv war die Milchstrasse zu sehen. Aber kalt wurde es, dort auf 2‘600 Meter über Meer.

Auf jeden Fall ist eine Nacht in den Bergen immer wieder etwas wunderschönes Erlebnis.
Alpenschneehuhn
Obere Segnesebene

Martinsloch mit grossen Wagen
Milchstrasse




erste Sonnenstrahlen am Morgen
Steinadler zu Besuch