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Mittwoch, 8. Januar 2014

Zurück beim Bartgeier


Mit den frühlingshaften Temperaturen im Mittelland und in den Bergen herrschen beste Bedingungen um 7 Stunden hoch oben auf dem Pass auf den Bartgeier zu warten. Der erste Tag artete zu einem sehr langen Warten aus. Kein einziger Geier flog, und das bei besten Flugbedingungen. Einzig ein Steinadler kreiste hoch oben um einen Gipfel der Plattenhörner.

Hartnäckigkeit zahlt sich aber aus und so war ich ein zweites Mal oben. Der Tag begann aber mit Nebelschwaden und einer leichten Bise. So kalt, dass man kaum mehr mit den Fingern den Abzug drücken konnte. Das Glas der Objektive beschlagen, wenn sie aus dem durch sein schwarzes Material aufgeheizten Fotorucksack, für ein Landschaftsfoto auf die Kamera aufgesetzt werden. Und genau dann, fliegt natürlich der erste Bartgeier. Schliesslich verschwindet das Kondenswasser und ich kann doch noch einige gute Bilder machen. Erstaunt bin ich als ich sehe, dass bei diesem Adulten Vogel am Kopf einige Federn mit einer Schicht aus Eiskristallen überzogen war. Fliegen im Nebel muss wohl sehr Nasskalt sein. Spannend an diesem Tag war auch der Jungvogel, ca. 2 Jährig, der vorbeiflog. Da er keine ausgeblichenen Federn hatte muss es sich um einen Wild geschlüpften Vogel halten. Er war aber sehr neugierig und kam bis auf ca. 20 Meter an mich ran. Natürlich waren auch die Alpenbraunelle, die Schneesperlinge und jede Menge von Alpendohlen da.













Freitag, 6. September 2013

Láhol (Mornellregenpfeifer) auf dem Weg nach Süden


Jedes Jahr sind Mornellregenpfeifer auf den gleichen Grat im Kanton Graubünden zu beobachten. Hier rasten sie auf dem Zug in die vom
Nordischen Brutgebiet 3'000 - 4'000 Km entfernten Winterquartiere.
Diese befinden sich zwischen Marokko und der Arabischen Halbinsel.

Láhol ist der salmische Name für den Mornell.

Es ist immer wieder ein Highlight diese Vogelart zu erleben, sicher
macht die geringe Fluchtdistanz dieses Erlebnis umso intensiver.

Mein Freund, der Regenpfeifer -Autor Bengt Berg beschreibt in
seinem
1925 erschienenen Buch seine Erlebnisse mit dieser Vogelart.



Die Kalkfelsen auf dem Grat bieten Schutz.
Über den Woken bei Sonnenaufgang.

Der Mornell, perfekt an seinen Lebensraum angepasst.
Morgennebel zieht auf.

Kapitaler Steinbock

 



 

 

 

 

 


 

Ein Warnpfiff und alle fliegen weg





 
Alpenmurmeltier im Abendlicht

Mittwoch, 17. April 2013

Gypaéte | Bartgeier | Lammergeier und Beifang

Vorbei sind die kalten Besuche auf dem Pass in diesem Jahr. Geprägt von langen Wartezeiten vollster Konzentration ob irgendwo die Silouette eines Bartgeiers auftaucht.
Das speziellste Erlebnis war ein Fischadler, der auf dem Zug nach Norden sich auf dieser Höhe zeigte.
Zuguterletzt überzeugte mich die neue Firmware der D4 die die RAW Files verbessert hat und noch mehr Details aus den Bildern rausholt.
Es waren wieder viele spannende Begegnungen mit alt Bekannten Fotografen aber auch mit neuen die der Bartgeiervirus gepackt hat.
Positiv aufgefallen ist mir, dass dank der Kampagne der Stiftung Pro Bartgeier die Vögel nicht (fast) mehr mit Fleisch angefüttert wurden. Besten Dank an alle die das einhalten!








Kolkrabe | Raven

Alpenbrunelle



Fischadler


Dienstag, 5. März 2013

Gypaéte | Bartgeier


In den letzten Wochen war ich ein paarmal auf dem Pass mit mehr und weniger Erfolg. Die neue Nikon hält was sie verspricht und funktioniert auch bei -15° noch gut.

Die Geier faszinieren mich immer wieder von neuem













Foto: Klaus Theiler